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„Musik für neun Instrumente“ (2003)

I. Eine Erregung
II. Eine Lähmung
III. Erregung 2
IV. Eine Einkehr

Ansichtsproben

Musik für neun Instrumente - Seiten 1 bis 5  Ansichtsprobe Musik für neun Instrumente - Seiten 1 bis 5

Klangprobe

Klangprobe zur Bestmannoper -„Aufmachen und zwar sofort“:
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„Musik für neun Instrumente“
I. Eine Erregung (0'55'')

Kammerakademie Potsdam

FAIL (Ihr Browser sollte Flash Audio Inhalt darstellen und nicht dies!).

 

Alles kehrt wieder, aber immer irgendwie anders. Ein Widerspruch? Vielleicht, und wenn ja, dann ist das auch nicht weiter schlimm. Denn gerade darin - im Niemandsland des Widerspruchs - ist Kunst gut aufgehoben, dort kann sie überhaupt erst entstehen. Wie dem auch sei - dieses Motto verbirgt sich weitestgehend hinter der Konstruktion der "Musik für neun Instrumente". Ich habe versucht, es hinsichtlich großformaler Aspekte anzuwenden, aber ebenso im Hinblick auf kleinteilige Bauprinzipien bis hin zur kleinsten musikalischen Zelle. Die Wiederkehr des ersten Satzes "Eine Erregung", nämlich im dritten Satz, ist wohl das auffälligste Merkmal, worin sich das Motto widerspiegelt. Im zweiten Satz "Eine Lähmung" wende ich die Formel auf einem anderen Gebiet an: hier bleibt das Tonmaterial der einzelnen Stimmen gleich und kehrt wieder, während sich der musikalische Kontext durch unterschiedliche Dauer und Rhythmisierung der jeweiligen musikalischen Phrasen beständig verschiebt. Außerdem werden diese differenziert dargeboten, indem sich sämtliche Komponenten, welche die Art des Vortrags betreffen, immer wieder ändern - fast so wie im wirklichen Leben.

Postdam, der 03.10.2004
Alex Nowitz